Magento – Software from Hell!

Eine Leidensgeschichte – Magento ist ein Stück Crap wie man auf neudeutsch sagen würde. Ich glaube das Magento mir ein paar graue Haare wachsen liess.

Als ich vor etwa 3 Jahren angefangen habe den Shop aufzubauen, war ich überzeugt von den Möglichkeiten her auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Doch daran kommen immer mehr Zweifel auf. Ich habe selten so ein Stück miese Software in den Fingern gehabt und so viel Zeit mit Backup zurückspielen verbracht.

Bis Ende des Jahres 2019 war eigentlich soweit alles in Ordnung und Magento hat das gemacht was es sollte. Ich bin vom Funktionsumfang nachwievor überzeugt. Die Möglichkeiten sind auch bei einer breiten Produktpallette mit Kategorien/Preisstrukturen und den sehr umfangreichen Attributen zur standardisierten Produkteansichten schier endlos. Also – Nicht alles ist schlecht.

Aber! Ich habe noch selten eine Software gesehen die so anfällig ist und so dermassen fehlerbehaftet wie Magento. Der Ärger hat schon bei 2.3.3 angefangen als plötzlich die weitergehenden Seiten im Produktlisting nicht mehr funktionierte. Sobald man die Seiten wechseln wollte kam eine Fehlermeldung dass die Seite nicht gefunden wurde. Na toll, nach einigen Stunden Studium im WWW fand ich keine brauchbare Lösung. Durch Zufall fand ich heraus das dies mit Elasticsearch zusammenhing. Also Workarround Suche auf SQL umstellen und gut ist. Ich denke das der Fehler dann bestimmt gefixt wird.

Als die Version 2.3.4 frei gegeben wurde, machte ich mich paar Wochen später daran dies nach einigen Tests dies in die produktive Umgebung auszurollen. Gesagt getan und das Puff war perfekt. Magento war nicht mehr in der Lage ein Mail mit Bestellbestätigung zu versenden und im Backend werden die Kundendaten nicht mehr angezeigt. Na Toll. Also.. studium Foren und keine brauchbare Lösung in Sicht – Rollback auf 2.3.3 und dutzenden Flüchen bis die 2.3.3 wieder fehlerfrei lief. Ich hab noch nie so viele Fehlermeldungen gesehen. Immerhin mal was schönes wenn das Terminal hunderte Linien runterrast. Erinnert mich immer wieder an die 90er Jahre auf dem Mainframe.

Jetzt ist die 2.3.5 auf dem Markt auf meiner Testumgebung läuft die auch aber genau die selben Probleme dass die Darstellung der Kundendaten im Backend nicht mehr funktionieren und keine Rechnungen mehr erstellt werden können. Warum? Weiss niemand…

Ich habe nun schon Tage damit verbracht dies herauszufinden warum sich mein produktiver Magento-Shop nicht aktualisieren lässt.

Suche in Outlook

Seit einigen Tagen beklagen einige User, dass in Outlook die Suche keine Resultate mehr ausgibt. Bisher ist mir das unter Outlook 2016 und Outlook 2019 in Kombination mit Exchange 2010 vor allem aufgefallen. Bisher konnte ich die Ursache noch nicht finden, aber einen Workarround hab ich herausgefunden mit der Deaktivierung des Outlook Cache-Modus. 

Die Einstellung findet man am schnellsten in Outlook unter Datei – Konteneinstellungen

 

Fertig lustig

Heute wollte ich einen alten Rechner wieder Fit machen bei dem die Harddisk abgeraucht war. Also neue SSD rein Windows 10 installiert das auf dem Rechner schon mal aktiviert war und ein Office 2013 das noch in meinen Katakomben rumgammelte.

Doch halt.. ich musste feststellen das sich Office 2013 zwar installieren liess, aber nicht mehr aktivieren und auch die telefonische Aktivierung ist nicht mehr möglich, da einfach die Meldung erscheint das dieser Dienst für diese Officeversion nicht mehr verfügbar ist. Hää? Was soll das?! Dies war keine geklaute Version, sondern eine offiziell gekaufte. 
Also.. Telefonnummer der Aktivierungshotline googeln und so ausprobieren. 

“Geben Sie nun die Ziffern des ersten Blocks ein” usw.. usw.. Danach kam der Text das dieser Version von Office nicht mehr telefonisch aktiviert werden kann. AHA! Was für ein Beschiss… auch nach persönlichem Gespräch mit der M$ – Hotline musste ich feststellen das uns Microsoft angelogen hat. Die Nutzung ist zeitlich begrenzt, nämlich bis der Rechner “stirbt”, kann nachdem der Support von Office abgelaufen ist, diese nicht wieder aktiviert werden. 

Ich finde es eine ziemliche Frechheit das ein Produkt das zur unbegrenzten Nutzung angepriesen wird dann eben doch eine begrenzte Nutzungszeit aufweist.  

WordPress unter IIS

Seit einigen Jahren betreiben wir in der Firma einen Webserver mit Internet Information Server unter Windows. Das hat historische Gründe da ich halt sehr stark geprägt bin mit den Produkten von Microsoft. Ich möchte nicht darauf eingehen ob nun Windows oder Linux als Webserver geeigneter ist. Da gibt es zu hauf Diskussionen darüber. Es ist nun einfach so.

Als CMS verwenden wir WordPress, da sich dies problemlos mit den entsprechenden Modulen auch auf dem IIS installieren lässt. Doch da kommen so einige Tücken mit.

Das Paket von WordPress das man über die Webinstallerplatform direkt installieren kann, funktioniert zwar einwandfrei, aber es werden uralte Komponenten installiert wie z.b. php 5.6 ond MySQL 5. Das hat zur Folge das die Seiten extrem träge geladen werden. Einfachste Seiten dauern da über 4 Sekunden bis diese geladen sind was die Suchmaschinen nicht grad mögen. Daher macht es Sinn die jeweilen Komponenten in der aktuellen Version die auch zusammenpassen zu installieren. Es gibt zwar eine Stunde mehr Arbeit, aber die Performance ist um Welten besser.

Inzwischen hab ich auch die MySQL Datenbanken durch MariaDB ersetzt die sowas von unkompliziert zu migrieren ist. Man benötigt lediglich ein komplette Datensicherung von MySQL mind. 5.6, das problemlos in MariaDB importiert werden kann. Sogar die Benutzer und Rechte werden direkt in MariaDB übernommen. Der Grund für den Wechsel auf MariaDB war, das die aktuelle Version 8 von MySQL scheinbar so seine Tücken mitbringt unter WordPress.

Nachtrag und Korrektur

Scheinbar haben die Entwickler nun eine aktuellere Version von PHP integriert und nach der Installation ist die Version 7 verfügbar.

Mein Fazit mit der Version 5 von WordPress mit Fast-CGI PHP 7, Wincache und MariaDB ist das ein Quantesprung mit der Performance. Die Ladezeiten sind mehr als halbiert. Auch komplexere Seiten sind unter 2 Sekunden geladen.

ich empfehle jedem der WordPress unter Windows IIS betreibt den Plugin https://wordpress.org/plugins/fix-windows-compatibility/ zu installieren. Ansonsten kann es beim installieren oder aktualisieren von Plugins immer wieder zu Problemen kommen, da Windows scheinbar Probleme mit überlangen Dateinamen hat. Dies betrifft nach meinem Wissen auch Installationen mit XAMPP.

Linux – Ein Buch mit sieben Siegeln

Bei uns in der Firma steht nun seit einiger Zeit das Projekt eines Onlineshops an. Nach einiger Recherche und hin und her hab ich mir nun zum Ziel gesetzt den Shop von Magento basierend auf Ubuntu zu installieren.

Die Entscheidung den Shop auf Basis von Ubuntu und Magento aufzubauen hat für mich den Grund dass eine grosse Community dahinter steht.

Klar könnte ich ein schlüsselfertigen Shop kaufen, doch der Reiz es selber aufzubauen ist grösser. Bestimmte Teile der Entwicklung werden sicher ausgelagert, wie Designelemente oder spezifische Programmierungen, da mir das Wissen bezüglich PHP einfach fehlt und es zu viel Zeit in Anspruch nimmt dieses Wissen anzueignen. Auch der Sicherheitsaspekt durch Unwissenheit könnte so manches Problem mit sich bringen.

Für mich absolutes Neuland, da ich eigentlich komplett aus der Windowswelt komme und die gut beherrsche. Da ich aber keine brauchbare und vor allem bezahlbare Lösung für Windows in Kombination mit IIS gefunden habe, bleibt wohl nichts anderes übrig als mich nun auch mit Linux zu beschäftigen.

Da sind so einige markante Unterschiede bezüglich Logik und Bedienung. Windows ist in vielen Fällen über GUI zu bedienen und Kommandozeilen sind eher selten und wird auch meist nur für sehr vertiefte Konfiguration benötigt. Was bei Linux genau umgekehrt ist und auch viele Stolperfallen bezüglich Rechte bereithält. Linux wird für mich sicher beherrschbar, aber es braucht so seine Zeit sich in dieses System und deren Logik einzuarbeiten.

Leider musste ich auch feststellen, das gerade in der Linuxwelt viel Halbwissen unterwegs ist und viel Support mit “probier mal das oder versuch mal so” gemacht wird. An sich ja nichts negatives wenn jemand Hilfe anbietet, aber eben in einer professionellen Umgebung kann das schon unschöne Folgen haben wenn durch dieses Halbwissen Sicherheitslücken aufgerissen werden.

Erst hab ich mir gedacht Magento unter Windows IIS zu installieren, was aber doch irgendwie ein Unding ist und mit Sicherheit immer mal wieder unschöne Nebeneffekte mit sich bringt. Das musste ich auch selber feststellen als ich WordPress auf dem IIS installiert hatte.

 

 

8500km – Fazit

8500km – Ungeplant war es in so kurzer Zeit so viele Kilometer zu fahren. Kaum 5 Monate alt und schon 8500km auf der Uhr. Der YXZ hat sich als treuer und zuverlässiger Begleiter erwiesen und bisher hatte ich nur einen Wasserverlust bei heissem Motor zu beklagen. Der Kühlerdeckel war wohl das Problem – wen wunderts steht auch “Made in USA” drauf.

Trotz immer kälteren Morgen startet der Motor zuverlässig lediglich bei kaltem Öl rupft die automatische Kupplung etwas. Ansonsten funktioniert alles tadellos auch an kälteren Tagen und bei Regen. Bei nässe ist anständig fahren angesagt, die Maxxys Bighorn neigen schnell zu rutschen auf nasser Strasse. Sicher der falsche Reifen für die Strasse aber die Vorschriften wollen es so.

Der entscheid für den YXZ hab ich nicht bereut. Ich wüsste nicht wie ich im Moment zur Arbeit komme, denn meine Gesundheit plagt mich im Moment sehr. Trotzdem tut es mir jeden Morgen weh wenn ich an meinen Bikes vorbeigehen muss.

Ich geniesse jeweils die Renntage “offen” zu fahren, die 1000ccm schieben ganz schön an.. Schaltwippen zum Lenkrad ziehen – Launch Control – Drehzahl hoch bis zum leuchten der Shift-LED dann Wippen los.. der YXZ gräbt sich mit seinen Hinterrädern erst mal in den Schotter und schiesst dann nach vorn.. zweiter Gang.. eine dicke Staubwolke im Spiegel zu sehen. Die Unebenheiten des Geländes werden mit einem rhythmischen wippen beinahe gerade gebügelt… Shift-LED.. dritter Gang… 110

4700km – Ohne ABS ESP

4700km hab ich nun geschafft ohne ESP, ABS, ASR und anderen Elektronikschrott. Weder Rückfahrkamera noch Einparkhilfe hab ich vermisst und hab sogar dutzende mal “analog” einparkiert ohne Rückfahrwarner. Ganz ohne elektronische Assistenzsysteme bin ich herumgefahren und ich lebe noch. Ein Wunder? Wohl kaum… ich geniesse die Freiheit ohne Bevormundung von einer elektronischen Komponente die über mein Leben entscheidet. Warum das sich die Menschheit von ihrem Auto so versklaven lässt ist mir sowieso ein Rätsel, aber die Politik will das so.. Immerhin darf der Steuerzahlende Michl nicht einfach draufgehen.
Ab 2017 dürfen keine Fahrzeuge ohne ABS in Verkehr gebracht werden und mindestens Euro 4 bei den Abgasnorm.
Doch ehrlich gesagt, was soll der Scheiss? Die Gesetze die hier geschaffen werden sind doch nicht normal? Kann doch nicht sein das man keine alternativen mehr bekommt? Alles muss bis ins kleinste geregelt und überwacht werden, Vorgaben die nur noch Grosskonzerne erfüllen können und selbst die müssen bescheissen. Da redet man immer von Umweltschutz bei Fahrzeugen aber was da an Abfall bei der Herstellung und Entsorgung anfällt genau wegen dieser teilweise sinnlosen Technik die wegen unseren Gesetzen verbaut wird.
Mein erstes Auto hatte weder Servolenkung noch ABS und ich bin damit jeden Tag nach Zürich zur Arbeit gefahren und bin immer angekommen und hatte nicht mehr verbraucht als mein ehemaliger Volvo mit weiss Gott was für Sicherheits und anderer Schnickschnack.