Extensions PHP 8 – Windows

PHP 8 auf Windows Webserver bringt eine Tücke mit sich, dass die Extensions nicht geladen werden, auch wenn diese in der php.ini aktiviert wurden. Das hängt damit zusammen, dass unbedingt der Pfad zu den Extensions komplett angegeben werden muss. 

So sieht das in der php.ini aus:

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
; Paths and Directories ;
;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

; On windows:
extension_dir = "C:\inetpub\php\8.0.6\ext\"

Natürlich muss der Pfad auf das entsprechende “Ext” Verzeichnis zeigen. 

Exchange Grössenlimit E-Mail

Quick and Dirty mal schnell das Grössenlimit der E-Mail bei Exchange 2019 anpassen über Exchange Managment Shell

get-transportconfig | Set-TransportConfig -maxsendsize 36MB -maxreceivesize 36MB; get-receiveconnector | set-receiveconnector -maxmessagesize 20MB; get-sendconnector | set-sendconnector -maxmessagesize 20MB; get-mailbox | Set-Mailbox -Maxsendsize 20MB -maxreceivesize 20MB

Jetzt ist senden und empfang von 20MB möglich. Die Werte können auch noch angepasst werden. Achtung! Netto geht da etwa ein Attachment von 15MB durch, overhead beachten!

Es werden hierbei die Grössen der Connectoren, Transport oder User entsprechend angepasst. 

Ich empfehle die Grösse auf ein realistisches Mass einzustellen. Da häufig der Empfänger keine übermässig grosse Mails empfangen kann und es ein Unding ist solche riesen Mails zu versenden oder zu empfangen, da dies die Postfächer einfach nur unnötig aufbläst. Es ist auch jedes mal ein Kampf mit den Usern um die Postfachgrösse, da man ja auch die Newsletter und Lieferantenwerbemails von vor 10 Jahren noch behalten möchte. 

Platte voll

In letzter Zeit machte ich vermehrt die Feststellung das mein “Test-Ubuntu” immer mehr Plattenplatz in Anspruch nimmt, obwohl eigentlich nicht viel neues dazu kommt. Nun musste ich feststellen. das der Papierkorb zwar leer angezeigt wird im GUI, aber in Wirklichkeit dieser ziemlich voll war, was den immer mehr schwindenden Platz erklärbar machte.

Mit dem Befehl lässt sich aus der Konsole schnell und unkompliziert der Papierkorb leeren, auch das verborgene.

sudo rm -rf ~/.local/share/Trash/*

 

 

Fritz! OS 7.20

Vorsicht.. Ich habe aus Gewohnheit die Fritzbox 7590 auf die aktuelle Version 7.20 aktualisiert. Was sich als grosser Fehler herausgestellt hat. Ich nutze zwei VPN Verbindungen, die eine für allgemeinen Netzwerkzugriff auf mein Firmenrechner und die zweite für die VOIP – Verbindung auf die Alcatel-Telefonanlage. 

Da die Telefonanlage die selbe IP-Range nutzt wie das normale Netzwerk war dies nicht so einfach möglich. Jedoch lässt sich eine getrennte VPN-Verbindung erstellen. D. h. man kann in der VPN-Konfiguration ein anderes Netz aufbauen und entsprechend an ausgewählte Ports am Router weiterreichen. Das löst genau das Problem das Netzwerk und Telefonnetzwerk den selben Adressbereich nutzt. Somit konnte ich die beiden Netze trennen was super funktioniert hat.  

Jetzt seit dem Update auf 7.20 an der 7590 scheint genau die VPN-Verbindung mit dem abgetrennten Bereich nicht mehr zu funktionieren. Die VPN-Verbindung wird zwar als aktiv angezeigt, jedoch lässt sich da nichts mehr übertragen. auf der Box mit dem Split werden auf den abgesetzten Ports keine Adressen mehr an die Geräte per DHCP verteilt. Auch wenn diese manuell eingegeben werden, funktioniert es nicht. Scheinbar haben die was verbockt. Der Support von AVM hat da bisher auch noch keine Lösung und hat mich nur auf eine allgemeine Seite mit VPN Fehlerbehebung verwiesen. Was aber keines annähernd dieses Problem beschreibt. Sie haben dann versprochen das Problem nochmals zu an analysieren. Bisher aber habe ich nichts mehr gehört. 

Nachtrag: AVM hat sich sehr viel Zeit genommen und das Problem versucht zu analysieren. Ich war überrascht das ein Hersteller sich so viel Zeit genommen hat um mein Anliegen zu bearbeiten! 

Danke AVM! Super Service!

Das Problem konnte trotz Support nicht so einfach behoben werden und Kommissar Zufall lieferte die Lösung. Da die beiden VPN Verbindungen den gleichen IP-Bereich nutzen, war es nur abhängig in welcher Reihenfolge die VPN-Verbindungen auf der 7590 eingerichtet werden. Es muss zwingend zuerst die Verbindung eingerichtet werden die den abgetrennten Port hat.  Erst danach die VPN Verbindung die im Hauptnetz verwendet wird. That’s It!

 

Remotedienst wieder Down

Gestern Abend am 24.07.2020 freute ich mich das der Dienst von remotewebaccess.com wieder funktionierte. Auch heute morgen so gegen 7, als ich noch zwei, drei Sachen erledigen wollte, war der Dienst verfügbar. 

Jetzt haben wir den 25.07.2020 10:45 und der Dienst ist wieder nicht zu erreichen und nslookup spuckt nur die Fehlermeldung aus “non existent domain”.

Scheinbar scheint da ein grösseres Problem vorzuliegen. Was es genau ist, war bisher nicht herauszufinden, da Seitens Microsoft bisher keine Stellungnahme über den Ausfall zu finden war. 

Die Zeit für solche Pannen ist etwas suboptimal, da viele Kleinbetriebe in dieser Zeit die Dienste als Homeoffice – Lösung für eine VPN-Verbindung oder den remote gateway server verwenden um von zu Hause aus auf die Firmendaten zuzugreifen. 

Solche Pannen sind ärgerlich und für einen Anbieter wie Microsoft ziemlich peinlich. 

remotewebaccess.com

Heute den 24.07.2020 scheint der Service von Microsoft für die Remotedienste unter Server 2016 Essentials abgeraucht zu sein. 

Die Seite remotewebaccess.com ist schon den ganzen Tag nicht wirklich erreichbar und ich hege den Verdacht das die Domain von Microsoft gekapert wurde. Deshalb wird auch die Wetter-Cam nicht angezeigt da diese auf meinem privaten SBS liegt und wegen fehlender Domain nicht angezeigt wird. Hoffen wir das es bald wider funktioniert.  

1&1 = 4

Argh! Meine Nerven liegen schon seit Wochen blank. Die Hoster Hetzner und 1&1 rauben mir noch den letzten Nerv!

Was ist passiert? Also, neulich kam meine Arbeitskollegin: Du, vom Lieferanten X bekomme ich keine Emails. Kein Problem, wird im Spamfilter hängen. Also nachgeschaut.. nichts!

Unsere Mails erhält der Lieferant nur wir seine nicht. Hoster vom Lieferanten ist der in Deutschland ansässige Anbieter Hetzner. 

Erst dachte ich das es allenfalls an unseren selbstgestrickten Zertifikaten unter TLS 1.2 liegt. Doch musste ich feststellen, das dies nicht der Fall ist und E-Mails die keinen, oder nur sehr kleinen Anhang von ein paar kb ankommen.

Nun musste ich aber kürzlich feststellen, dass genau das selbe Problem mit dem Hoster 1&1 der auch die Freemailadresse von GMX hostet. 

Doch warum kommen nur Mails an die keinen Anhang haben? Der verdacht liegt bei mir, das Mails die nicht in einer bestimmten Zeit eingeliefert werden können einfach verworfen werden, denn bei Einlieferung an unserem Webservern wird nach kurzer Zeit die Übertagung seitens des Hosters einfach unterbrochen. Was aber komisch ist, das Mails bis 100kb Grösse,  manchmal einfach Tage später eintreffen. Ich will den Anbietern Hetzner und 1&1 ja nichts unterstellen, aber ich vermute auch das wir mit der eigenen Infrastruktur in ihrem Ranking einfach zu tief sind. Als ich versucht habe mit denen in Verbindung zu treten ist mir eine Überheblichkeit entgegen geschlagen die für mich ein No Go ist und ich niemals Dienstleistungen von denen in Anspruch nehmen würde.

Sogar richtig grosse Anbieter wie Google mit Gmail oder Microsoft schaffen es problemlos uns Mails in allen Grössen zuzustellen. Ob dies an unserer nicht all zu taufrischen Infrastruktur liegt das es mit 1&1 und Hetzner nicht klappt ist für mich sehr fragwürdig, denn das wurde uns vorgeworfen. 

Magento und SMTP

Seit 2018 habe ich nun den Webshop-Server auf Ubuntu-Basis mit der aktuellen Version mit Magento am laufen. Doch gab es bei Update auf die Version 2.3.4 ein Problem mit dem Mailversand aus Magento.

Zwar äusserte sich das Problem folgendermassen. Eine Bestellung eines Kunden geht ein, und dann sollte dieser eine Bestellbestätigung per Mail erhalten. Was aber nicht passierte. In der Bestellung stand lediglich das die Mail nicht versandt werden konnte. 

Das Log von Magento spuckte einen sogar brauchbaren Fehler aus, dass das SSL-Zertifikat des Mailservers ungültig sei. Dies hing damit zusammen, das ich damals einen Postfixserver auf dem Webserver installiert hatte und die Magento-Entwickler haben wohl den Mailversand etwas gehärtet und den Versand der automatisierten Mails nur noch über eine verschlüsselte Verbindung zugelassen. Da aber SSL TLS nur mit Sneakoil-Zertifikaten ausgestattet waren hat dies den Fehler verursacht. Interessanter weise, trat das Problem nur bei den Bestellbestätigungen auf, aber bei der Passwortrücksetzanforderung funktionierte es trotzdem. Scheinbar ist dies unterschiedlich gelöst worden 

Ich habe dann entschieden, dies nicht über einen internen Mailserver zu lösen, sondern hab mir eine smtp-extension installiert die wie ein Mailclient ein bestehendes Mailkonto auf unserem Mailserver nutzen kann. 

https://www.mageplaza.com/magento-2-smtp/

Funktioniert super und bietet einige Einstellmöglichkeit sowie eine Developerfunktion das man Testbestellungen machen kann ohne das die Mails versendet werden, diese aber als Vorschau angezeigt werden können.  

 

Magento – Software from Hell Part ll

Ach Magento, warum ändert ihr auch einfach bestimmte Variablen in der Darstellung der Adressen. Erst dachte ich das die Daten beim Datenbankupgrade fehlerhaft übernommen wurden. Dabei war die Darstellung des Schweizer Adressenformats schuld. Ich hatte ganz am Anfang die Adressanzeige so eingestellt, dass diese PLZ-ORT angezeigt wird und nicht USA-Norm ORT-PLZ.


In den Settings der Adressvorlagen war der Fehler zu finden. Scheinbar hatte da ein Parameter geändert bei der Darstellung der Adresse. Liefer- Rechnungsadresse wurden einfach nicht mehr angezeigt was auch die Folge hatte das neue Bestellungen nicht in die Rechnung übergeben werden konnten. Ich habe nun die Werte angepasst und siehe da…

Es wird nun wieder korrekt dargestellt. Die Rechungs- und Lieferadresse wird nun wieder wie gewohnt dargestellt. 

 

Magento – Software from Hell!

Eine Leidensgeschichte – Magento ist ein Stück Crap wie man auf neudeutsch sagen würde. Ich glaube das Magento mir ein paar graue Haare wachsen liess.

Als ich vor etwa 3 Jahren angefangen habe den Shop aufzubauen, war ich überzeugt von den Möglichkeiten her auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Doch daran kommen immer mehr Zweifel auf. Ich habe selten so ein Stück miese Software in den Fingern gehabt und so viel Zeit mit Backup zurückspielen verbracht.

Bis Ende des Jahres 2019 war eigentlich soweit alles in Ordnung und Magento hat das gemacht was es sollte. Ich bin vom Funktionsumfang nachwievor überzeugt. Die Möglichkeiten sind auch bei einer breiten Produktpallette mit Kategorien/Preisstrukturen und den sehr umfangreichen Attributen zur standardisierten Produkteansichten schier endlos. Also – Nicht alles ist schlecht.

Aber! Ich habe noch selten eine Software gesehen die so anfällig ist und so dermassen fehlerbehaftet wie Magento. Der Ärger hat schon bei 2.3.3 angefangen als plötzlich die weitergehenden Seiten im Produktlisting nicht mehr funktionierte. Sobald man die Seiten wechseln wollte kam eine Fehlermeldung dass die Seite nicht gefunden wurde. Na toll, nach einigen Stunden Studium im WWW fand ich keine brauchbare Lösung. Durch Zufall fand ich heraus das dies mit Elasticsearch zusammenhing. Also Workarround Suche auf SQL umstellen und gut ist. Ich denke das der Fehler dann bestimmt gefixt wird.

Als die Version 2.3.4 frei gegeben wurde, machte ich mich paar Wochen später daran dies nach einigen Tests dies in die produktive Umgebung auszurollen. Gesagt getan und das Puff war perfekt. Magento war nicht mehr in der Lage ein Mail mit Bestellbestätigung zu versenden und im Backend werden die Kundendaten nicht mehr angezeigt. Na Toll. Also.. studium Foren und keine brauchbare Lösung in Sicht – Rollback auf 2.3.3 und dutzenden Flüchen bis die 2.3.3 wieder fehlerfrei lief. Ich hab noch nie so viele Fehlermeldungen gesehen. Immerhin mal was schönes wenn das Terminal hunderte Linien runterrast. Erinnert mich immer wieder an die 90er Jahre auf dem Mainframe.

Jetzt ist die 2.3.5 auf dem Markt auf meiner Testumgebung läuft die auch aber genau die selben Probleme dass die Darstellung der Kundendaten im Backend nicht mehr funktionieren und keine Rechnungen mehr erstellt werden können. Warum? Weiss niemand…

Ich habe nun schon Tage damit verbracht dies herauszufinden warum sich mein produktiver Magento-Shop nicht aktualisieren lässt.